Thormannshausen


Thormannshausen in der Ursprungsplanung ist ein Durchgangsbahnhof an einer Hauptbahn. Der Bahnhof ist keinem Vorbild nachempfunden, kann betrieblich aber mit Buchloe oder Mühldorf verglichen werden. Derzeit wird der Bahnhof als Endbahnhof der Hauptbahn genutzt. Aufgrund der Größe der Anlage muss sich noch ergeben, inwiefern die ursprünglichen Planungen umgesetzt werden.

Betrieblich ergeben sich fünf verschiedene Betriebsgruppen:

- Durchfahrtsgleise der Hauptbahn
- Nebenbahn
- Abstellgruppe
- Ladehof

Die Durchfahrtsgleise
Gleis 1 - 3 Betriebsgleise Richtung Westen, wobei 3 das Durchfahrtsgleis ist
Gleis 5 - 6 Betriebsgleise Richtung Osten, wobei 5 das Durchfahrtsgleis ist
Gleis 4 Überholgleis in Mittellage für Güterzüge
Gleis 7 Güterzuggleis

Die Gleise 1 und 2 ermöglichen auf einen Übergang von Zügen bzw. Kurswagen von der Hauptbahn auf die Nebenbahn.

 

Einbindung der Nebenbahn
Die Nebenbahn mündet in einen kleinen Sackbahnhof mit den Gleisen 101 bis 103, die am Ostkopf des Empfangsgebäudes enden und für den Binnenverkehr von/nach Eiglsdorf dienen.

Abstellgruppe und Lokabstellgleise
In der Abstellgruppe können auf fünf Gleisen Züge abggestellt werden und bei Bedarf getauscht werden. An verschiedenen Punkten im Bahnhof gibt es sog. Stutzen, die es ermöglichen, nicht benötigte Loks abzustellen. Diese werden auch bei Lokwechseln intensiv genutzt.



Eiglsdorf


Eiglsdorf verfügt über zwei Durchgangsgleise. Mit der ersten Anpassung des Gleisplans zu Beginn der 60er Jahre endet Gleis 1 als Stutzen für Züge aus Richtung Dürrenwaid. Sowohl am westlichen, als auch am östlichen Bahnhofskopf ist ein Abstellgleis für Rangierfahrten vorhanden.


Von Gleis drei zweigt am östlichen Bahnhofskopf der Anschluss der Firma BayWa ab. Vor dem Bahnhof entsteht derzeit ein Lokalbahnhof (wie z. B. in Meckenbeuren), wo später einmal elektrische Züge verkehren. Die beiden Bahnen sind über ein Anschlussgleis verbunden.

Nordhalben


Der Endbahnhof der Nebenbahn ist Nordhalben. Für möglichst hohe betriebliche Flexibilität wurde der Zustand der Gleisanlagen Mitte der 1960er Jahre gewählt.

Der Bahnhof verfügt über drei Gleise, die Gleise 1 und 2 sind mit Bahnsteigen ausgestattet, wobei die Hauptlast im Personenverkehr über Gleis 2 abgewickelt wird. Über Gleis 3 erreicht man sowohl den zweiständigen Lokschuppen, als auch den Privatanschluss der Reuß´schen Forstverwaltung.

 

Wie das Vorbild befindet sich die Anlage im Talgrund der Rodach, umgeben von bewaldeten Anhöhen.

 

Der Bahnhof ist noch nicht vollständig fertiggestellt.

Dürrenwaid


Im Rahmen des Nebenbahnkonzepts, nämlich der Anlehnung an die Rodachtalbahn Kronach - Nordhalben, ist hier der Bahnhof Dürrenwaid dargestellt. Er verfügt über ein Durchfahrtsgleis und ein Ausweich- bzw. Ladegleis an der Ladestraße. Das Empfangsgebäude ist ein typisches Agenturgebäude der Königlich Bayerischen Staatsbahn. Derzeit ist es noch ein Kunststoffbausatz aus dem Hause Faller. Die Maße wurden beim letzten Besuch vor Ort bereits genommen, um ein maßstäbliches Modell des Gebäudes zu bauen.

 

Derzeit ist der Bahnhof der Endpunkt an der Nebenbahn. Um mit größeren Loks umfahren zu können, wurde ein kleines Adapterstück angesetzt, das suggeriert, dass die Strecke früher weiter ging.

Haltepunkt Tonwerk


Der Haltepunkt Tonwerk hat seinen Namen von der direkt benachbarten Ziegelei.

Hier befindet sich auch ein Anschlussgleis für den Antransport von Kohle sowie den Abtransport von Ziegeln. Die Ziegelei betreibt eine kleine Feldbahn zwischen Lehmgrube, Verladerampe, Rundofen und Ziegelpresse bzw. Trocknungsplatz.